Seit die digitale Fotografie in den Alltag Einzug gehalten hat, werden Fotos nicht mehr nur in Fotoalben geklebt oder bei der nächsten Familienfeier herumgereicht. Heute werden Fotos im Internet verbreitet. Während früher die so beliebten Dia-Abende stattfanden, klickt man heute einfach auf eine Internetseite und kann die Fotos vom letzten Abenteuerurlaub des besten Freundes bewundern.

 

Zahlreiche Anbieter von Homepages oder Blogs haben sich darauf spezialisiert, Fotoalben anzulegen, die man als Kunde wahlweise nur selbst anschauen kann oder Freunden und Familie auch  Zugriff verschaffen kann. So kann man schnell, effizient und sicher seine Fotos stolz den Liebsten präsentieren. Allerdings gibt es auch einige Dinge zu beachten, wenn man Fotos in das Internet stellen will.

 

Zuerst muss man auf das Datei-Format von Bildern achten. Nur wenige Formate werden im Internet ohne Probleme angezeigt. Zu empfehlen sind Formate wie Bitmap (*.bmp), Portable Network Graphic (*.png) oder Graphics Interchange Format (*.gif). Am besten auf das Internet abgestimmt ist jedoch das Joint Photographic Expert Group-Format (*.jpeg). Hier können die Bilder ohne Qualitätsverlust komprimiert werden und so mit einer möglichst geringen Dateigröße durch das Internet geschickt werden.

 

Das zweite Kriterium ist die Größe selbst. In Zeiten von Digitalkameras mit 8 Gigabyte Auflösung und mehr haben normale Bilder schonmal eine Dateigröße von mehreren Megabyte. Für schnelle Internetverbindungen wie zum Beispiel DSL ist das sicherlich kein Problem, aber man muss an zwei Sachen denken. Zum einen ist der Platz auf virtuellen Fotoalben meist begrenzt. Wer also seine Fotos auf eine vernünftige Größe von circa 100 KB herunterbricht, hat mehr Platz für viele tausende Fotos vom Strand, dem kleinen Stammhalter oder von dem Lieblingshaustier. Außerdem hat nicht jeder eine schnelle Internetverbindung. So kann der Benutzer eines Modems auch eine Stunde damit zubringen, ein einziges Bild herunterzuladen.

 

Man sollte also ein gängiges Bildbearbeitungsprogramm benutzen und sein Bild auf ungefähr 10% der Originalgröße skalieren. So hat man viel Spaß mit den Fotoalben im Internet.

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Aktfotografie

Die Aktfotografie ist eine Form der künstlerischen Fotografie. Als Motiv dient der nackte oder nur teilweise bedeckte menschliche Körper. Dabei geht es dem Künstler darum, die Reize des menschlichen Körpers oder den Körper als Kunstwerk darzustellen. Manchmal geht es auch darum, zu provozieren. Die provokante Darstellung von Körperteilen, die sexualmoralisch als tabu gelten, soll den Betrachter dazu anregen, sich über seine moralische Vorstellung bewusst zu werden und diese gegebenenfalls zu überdenken. Dabei handelt es sich um ein Randgebiet der Aktfotografie, da hier die Grenze zur Pornografie berührt wird.

 

Die Aktfotografie steht immer zwischen künstlerischer Freiheit und Sexualmoral. Im Grundgesetz ist verankert, dass die Kunst frei sei. Dort ist beschrieben, dass Kunst nicht auf ein bestimmtes Niveau festgelegt ist. Gleichzeitig verbietet das Gesetz aber auch pornografische Werke, die als sozialschädlich eingestuft werden. Hier eine Grenze zum Beispiel zwischen künstlerischer Provokation und schädlicher Pornografie zu ziehen, ist nicht immer leicht. Bei der Aktfotografie steht jedoch der Mensch im Vordergrund, während bei der Pornografie der sexuelle Gedanken im Vordergrund steht und nicht selten der Mensch und seine Bedürfnisse völlig in den Hintergrund gedrängt werden.

 

Außerdem ist die Aktfotografie besonders anspruchsvoll. Es verlangt dem Fotografen ein hohes Maß an technischem und künstlerischem Verständnis ab. Denn neben der genauen Ausleuchtung des Schauplatzes und der perfekten Positionierung des Models ist das Model selbst und die Situation, in der es sich befindet, etwas ganz besonderes. Der Aktfotograf muss eine gute Kommunikation zwischen sich und dem Model aufbauen, damit eine positive Stimmung in der doch mit Scham behafteten Situation entsteht. Nur so kann ein Kunstwerk entstehen, was den Betrachter verzaubert.